Bildung und Forschung

  1. Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts zur BAföG- Entwicklung legen eine weitere Erhöhung des BAföG nahe. Im Jahr 2016 ging die Zahl der BAföG-Empfängerinnen und Empfänger um 5,5 Prozent zurück. Erst ab Oktober 2016 griff die letzte BAföG-Novelle mit einer Erhöhung der Fördersätze von maximal 670 Euro auf 735 Euro monatlich und einer Anhebung der Freibeträge um sieben Prozent, erklärt Oliver Kaczmarek.
  2. Die aktuelle Studie des Kompetenzbüros Wirksame Familienpolitik bestätigt, wie wichtig der Ganztagsschulausbau in Deutschland ist. Drei von vier Eltern wollen, dass die Ganztagsbetreuung gerade im Grundschulalter vorangetrieben wird. Das ist ein deutliches Signal an die Union, die sich dem Thema nicht länger verweigern darf. Die SPD-Bundestagsfraktion will mit einer Nationalen Bildungsallianz den Ganztagsschulausbau in Deutschland endlich weiter voranbringen, erklärt Ernst Dieter Rossmann.
  3. Über Monate haben Vertreter der KMK und des Bundes die Eckpunkte für eine Bund-Länder Vereinbarung zum Digitalpaket verhandelt. Der gemeinsamen Vorstellung sind die Ministerin und ihre Staatssekretäre dann allerdings ferngeblieben. Auch die finanzielle Hinterlegung des Pakets im Haushaltsplan des Bundes ist ausgeblieben. Damit hängt vollkommen in der Luft, was vor langer Zeit angekündigt wurde. Frau Wanka ist aufgerufen hier jetzt endlich Klarheit zu schaffen, erklärt Ernst Dieter Rossmann.
  4. Nach der DIHK Ausbildungsumfrage 2017 bemängeln immer mehr Betriebe, dass sie ihre offenen Stellen nicht besetzten können und dass die Kommunikation zwischen Betrieb und Berufsschule verbesserungswürdig ist. Umso wichtiger ist es, einen zukunftsweisenden Berufsschulpakt in der nationalen Bildungsallianz vorzubereiten und umzusetzen, erklärt Ernst Dieter Rossmann.
  5. Der Wissenschaftsrat hat heute seine Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) vorgelegt. Dass die Förderung der DZG nicht zu einem Verlust von wissenschaftlicher Expertise in der Gesundheitsforschung und damit zum Nachteil für die Patientinnen und Patienten führen darf, hat die SPD-Bundestagsfraktion seit der ersten Gründung im Jahr 2009 betont, erklärt René Röspel.
  6. Neue Berechnungen von Schülerzahlen durch Bildungsforscher im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung bestätigen, dass Schulen mehr denn je finanzielle Unterstützung brauchen. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert eine „Nationale Bildungsallianz“, sagt Ernst Dieter Rossmann.
  7. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat den Bericht zur Umsetzung der zweiten Programmphase des Hochschulpakts vorgelegt. Der Bericht zeigt, dass die stark gewachsenen Studierendenzahlen gut bewältigt werden konnten. Für die Zukunft gilt es, mit einer Stärkung der Grundfinanzierung die Qualität der Lehre und gute Arbeitsbedingungen an den Hochschulen zu sichern, erklärt Oliver Kaczmarek.
  8. Das Bundesprogramm Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung wird ab 2018 fortgesetzt. Eine Fachjury hat 32 Programmpartner für die Ausführung der vielen Projekte mit tausenden von Kindern und Jugendlichen vorgeschlagen. Viele Programmpartner aus der letzten Förderphase werden weiter unterstützt, aber auch neue sind hinzugekommen, erklärt Martin Rabanus.
  9. Die Aufstiegs-BAföG-Leistungen für Meister, Techniker und Fachwirte in der Weiterbildung sind gegenüber dem Jahr 2015 gestiegen, teilt das Statistische Bundesamt mit. Die Reform der Aufstiegsfortbildung in 2016 wirkt: die positive Entwicklung der Weiterbildungsförderung belegt, dass wir sie attraktiver gemacht haben. Um die Motivation für mehr Weiterbildung zu erhöhen, wollen wir die Leistungen weiter verbessern, sagt Martin Rabanus.
  10. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Bekanntgabe der im Rahmen des Programms „Innovative Hochschule“ geförderten Hochschulen. Mit dem Programm wird der Forschungstransfer, die „Third Mission“, auch an Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften gestärkt. Allerdings bleibt der Förderung dieser Hochschulen weiter weit hinter den Bedarfen zurück, erklärt Daniela De Ridder.