Raynor Winn, „Der Salzpfad“

(DuMont Reiseverlag 2020, 336 S., 14,99 €)

 

Vorgestellt von Maike Ries-Schwarz

 

Die Waliser Raynor und Moth Winn verlieren ihre Farm und ihren gesamten Besitz und stehen nach 30 Ehejahren mit fast 50 vor dem Nichts. Dazu kommt eine niederschmetternde medizinische Diagnose: Moth leidet an einer unheilbaren Nervenkrankheit.

 

Um nicht in der Hoffnungslosigkeit unterzugehen, packen sie das Nötigste in zwei Rucksäcke und gehen auf den Salzpfad, Britanniens längsten Küstenwanderweg rund um Cornwall.

 

Nach rund 1000 km und 35 000 Höhenmeter liegt ein in jeder Hinsicht beschwerlicher Weg voller Entbehrungen hinter ihnen, am unteren Rand der Gesellschaft und ein manches Mal von ihr ausgestoßen. 48 € in der Woche bekommen sie vom Staat – theoretisch, denn nicht immer können sie darüber verfügen. Das Leben reduziert auf das, was man zum Überleben benötigt.

 

Wunderbare Landschaftsbeschreibungen, aber weniger ein Reisebericht als vielmehr die Bilanz eines gemeinsamen Lebens. Zweifel, Ängste, Hoffnungen inklusive und ein beeindruckender Wille, weiter zu gehen.

 

Am Ende haben sie sich ihre Würde bewahrt und einen Plan für eine Zukunft.

 

Das Buch wurde in England zum Bestseller, noch vor Corona, wo es doch so gut in diese Zeit passt, in der man sich fragen kann, was eigentlich nötig und was unnötig ist und wo Konsum und Menschlichkeit auf dem Prüfstand stehen.

 

Raynor Winn, „Der Salzpfad“ (DuMont Reiseverlag 2020, 336 S., 14,99 €)

Vorgestellt von Maike Ries-Schwarz

Die Waliser Raynor und Moth Winn verlieren ihre Farm und ihren gesamten Besitz und stehen nach 30 Ehejahren mit fast 50 vor dem Nichts. Dazu kommt eine niederschmetternde medizinische Diagnose: Moth leidet an einer unheilbaren Nervenkrankheit.

Um nicht in der Hoffnungslosigkeit unterzugehen, packen sie das Nötigste in zwei Rucksäcke und gehen auf den Salzpfad, Britanniens längsten Küstenwanderweg rund um Cornwall.

Nach rund 1000 km und 35 000 Höhenmeter liegt ein in jeder Hinsicht beschwerlicher Weg voller Entbehrungen hinter ihnen, am unteren Rand der Gesellschaft und ein manches Mal von ihr ausgestoßen. 48 € in der Woche bekommen sie vom Staat – theoretisch, denn nicht immer können sie darüber verfügen. Das Leben reduziert auf das, was man zum Überleben benötigt.

Wunderbare Landschaftsbeschreibungen, aber weniger ein Reisebericht als vielmehr die Bilanz eines gemeinsamen Lebens. Zweifel, Ängste, Hoffnungen inklusive und ein beeindruckender Wille, weiter zu gehen.

Am Ende haben sie sich ihre Würde bewahrt und einen Plan für eine Zukunft.

Das Buch wurde in England zum Bestseller, noch vor Corona, wo es doch so gut in diese Zeit passt, in der man sich fragen kann, was eigentlich nötig und was unnötig ist und wo Konsum und Menschlichkeit auf dem Prüfstand stehen.

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