Kompetente Ansprechpartner in Sachen Kommunalpolitik

SPD Ortsverein Reilingen zeigt Präsenz!osterhase

Vor Ort zu sein und als direkter Ansprechpartner für die Belange der Bürger bereit zu stehen ist ein wichtiges Anliegen für die Reilinger SPD.

Dieter Rösch, 1. Vorsitzender des Ortsvereins, stellte sich am 31. März u. a. zusammen mit Gemeinderätin Monika Kasper und Gemeinderat Heiner Dorn als kompetente Ansprechpartner den Anliegen der Besucher des REWE-Marktes auf dem dortigen Parkplatz zur Verfügung.

Im Verlauf des Vormittags wurden dabei auch mehrere Dutzend roter Ostereier an interessierte Besucher und auch Ostersüßigkeiten an die Kinder verteilt.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Familienfeier der Reilinger SPD, die erstmals an einem Sonntagnachmittag im Riegler-Haus stattfand, stand die Ehrung für Gemeinderat Heinrich Dorn, der der SPD mittlerweile seit 25 Jahre angehört. In seiner Laudatio hob Ortsvereinsvorsitzender Dieter Rösch die vielfachen Verdienste von Heinrich Dorn hervor. Er habe sich gleich nach seinem Eintritt im Vorstand für den Ortsverein engagiert und das wichtige Amt des Kassenwartes übernommen, das er dann für 6 Jahre innegehabt hatte.

Bis heute gehört er als Beisitzer dem Vorstand ununterbrochen an. Bei den Kommunalwahlen 1999 ist er mit dem zweitbesten SPD-Ergebnis in den Gemeinderat eingezogen, was er in den folgenden Wahlen immer wiederholt hat. Seit Beginn seiner Gemeinderatstätigkeit vertritt er die Fraktion im Technischen Ausschuss und hat sich in dieser Zeit zum „Bauexperten“ der SPD entwickelt. Sein Wissen brachte und bringt er auch in verschiedene Umlegungsausschüsse ein, zuletzt für das Baugebiet Herten II. „Heinrich Dorn ist“, schloss Rösch, „ein unverzichtbarer Teil der Reilinger SPD und der Gemeinderatsfraktion.“

charly weibel
Bei Kaffee und Kuchen sowie selbstgemachtem „Fingerfood“ der SPD-Frauen entwickelte sich eine muntere Unterhaltung. Natürlich durfte bei der SPD-Familienfeier auch Charly Weibel mit seinen Liedbeiträgen nicht fehlen. Gleich drei neue Mundartsongs über und um Reilingen hatte er wieder im Gepäck.


Die Vorgänge bei der Regierungsbildung nahmen die „Gaukler von Wersau“, Gaby und Friedrich Feth begleitet von Charly Weibel an der Gitarre, kritisch unter die Lupe. Den diesjährigen Schätzwettbewerb entschied Monika Kasper für sich.

Nach der Ausgabe der Tombolagewinne waren sich die Besucher einig, dass die Verlegung der Familienfeier auf den Sonntag ein voller Erfolg war.

Erneut präsentierte die Reilinger SPD ein Mundart-Highlight.

Diesmal stellten sich die Mundartgrößen der Region mit einem Weihnachtsspecial unter dem Motto "Weihnachtsgutsel" dem Reilinger Publikum vor.

Hier der Artikel der Schwetzinger Zeitung vom 7.12.2017:


 

Schiller-Schule Mundartliches Programm stimmt die Besucher in der voll besetzten Aula auf die besinnliche Zeit ein / Lieder und Gedichte begeistert gefeiert

Diese „Gutsel“ machen Lust auf Weihnacht

Zum Finale kamen Gustl Riemensperger (von links), Charly Weibel, Helmut Dörr, Inge Geier und Jürgen Köhler gemeinsam auf die Bühne. © Dietrich

Reilingen.Das war mal eine ganz besondere Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Schneetreiben zum ersten Advent und dazu eine Weihnachtsshow, wie sie es sie noch nie gegeben hat. Unter dem Titel „Weihnachtsgutsel“ luden die Mundartkünstler Charly Weibel, Inge Geier, Gustl Riemensperger, Helmut Dörr und Jürgen Köhler am Sonntagabend in die Aula der Schiller-Schule ein und boten ein Programm, das so bunt und vielseitig war, wie es „Weihnachtsgutsel“ eben sind.

„Wussten sie eigentlich, dass Maria und Josef richtige ,Mundartler‘ waren? Ja, jetzt erzähle ich euch mal wie es wirklich war, da vor über 2000 Jahren“ sagte der Walldörfer Gustl Riemensperger gleich zu Beginn. Zuerst lüftete er das Geheimnis, dass Maria ihren Mann nie Josef nannte, sondern ihn, so wie es sich gehört, „Seppl“ rief. Dass Maria auf dem Weg nach Betlehem noch „Mitbringsel“ einkaufen wollte und es immer wieder Streit gab, weil „Seppl“ partout nicht nach dem Weg fragen wollte.

Dass hier besonders die Damen einen lauten Lacher ausstießen, dürfte wohl selbstredend sein, aber auch die Herren konnten zumindest ein Schmunzeln nicht verstecken.

Doch besonders die Frauen können viele Geschichten von Missgeschicken oder gar Katastrophen zur Weihnachtszeit erzählen. Ein besonderes großes Repertoire davon besitzt Inge Geier, ebenfalls aus Walldorf. In Reilingen berichtete sie mit beeindruckenden Gesten von ihrem Sturz, als sie den Christbaumständer vom oberen Regal holen wollte, und von Weihnachtsgustel backen mit den Enkelkindern. Danach sollte ein Schaumbad für Entspannung sorgen. Zu dumm nur, dass die Kinder die „Ausstecherlin“ zum Einweichen in die Wanne gelegt haben und Inge sich schwungvoll ins Wasser begab. „Es war schon bissel blöd dem Arzt, der mir die Wunde versorgt hat, zu erklären, warum isch än possaune-blosende Engel uf meim Popo heb“. Sie Sympathie des Publikums hatte sie sich somit sofort gesichert.
Heimspiel für Charly Weibel

Besonders gefreut hat sich das Reilinger Publikum auf Charly Weibel, der Geschichten aus dem Leben und oft ganz speziell aus dem Reilinger Leben, gekonnt in seine Lieder platziert. Bei dem Lied vom Nikolaus, der ihm aus der Geschenkebredouille helfen sollte, brachte er den Raum nicht nur zum Lachen, sondern auch gleich zum munteren Mitklatschen. Dass Mundart auch tiefsinnige und berührende Texte beinhalten kann, zeigte er mit dem Lied „Känt’s net immer so sei“ in dem er sich Frieden und Besinnlichkeit für das Ganze Jahr wünschte.

Auch die „Scones“, zwei Walldörfer Namens Helmut Dörr und Jürgen Köhler, zeigten sich zu Beginn besinnlich. Sie besangen die Geschichte eines Lockführers, der an seinem letzten Arbeitstag endlich einmal seine Fahrgäste kennenlernen durfte und für den somit ein langersehnter Wunsch in Erfüllung ging. Mit dem Titel „Mir schenke uns nix“ trafen sie ebenfalls voll ins Schwarze.

Gekonnt setzten die Akteure Tradition und Moderne, Witz und Ernst in Szene und unterhielten ihre Besucher mit einem mehr als zweistündigen Programm, in dem auch gerne mitgesungen wurde. Als Kulisse dienten schön geschmückte Christbäume. Diese wurden aus Walldorf importiert und mit einer lustigen Geschichte, vom Schlagen des Baums bis zum Schmücken, von Gustl Riemnsperger begleitet.

Inge Geier trieb den Zuschauern auch im zweiten Teil nochmals die Lachtränen in die Augen, als sie mit allen das Lied „Ihr Kinderlein kommet“ sang. Während des Liedes musste sie immer wieder ihre unsichtbaren und wusseligen Familienmitglieder rügen und bei der Liedzeile „hoch oben im Himmel“ fiel ihr auch prompt die große „Spinnehuddel“ ins Auge und sie stieß laut aus: „Egon, du mesch die nochher sofort weg“ aus.

Wenn man die Blicke in der Aula richtig deutete, konnte man erahnen, dass die Gäste bereits ähnliche Erfahrungen in der Weihnachtszeit gemacht haben und sich darüber köstlich amüsierten.

Was der „Glihwei“ auf dem schönen Reilinger Weihnachtsmarkt für eine Macht hat, und vor allem wie es sich mit vier Becher des wärmenden Getränks singt, zeigte Charly Weibel. Zum Schluss rief er dann das „große Orchester“ auf die Bühne und alle Mitwirkenden sangen gemeinsam mit dem Publikum und wünschten so musikalisch „Frohi Weihnacht unn es gudes neies Johr“.

Natürlich durften die fünf Künstler die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen und am Ende war eines klar. Die Einstimmung auf Weihnachten war dank der amüsanten „Weihnachtsgutsel“ gelungen.


Plakat der Veranstaltung:

plakat weihnachtsgutsel

 

kuchenbuffetTraditionsgemäß am Tag der Deutschen Einheit veranstaltete die Reilinger SPD ihr Kuchenfest.

 

 

Der erste Vorsitzende Dieter Rösch konnte schon zu Beginn viele kuchenhungrige Gäste begrüßen und half auch anschließend ebenso beim Kaffee- und Kuchenbuffet mit, wie die anderen SPD Gemeinderäte Monika Kasper, Heiner Dorn und Charly Weibel. Auch die anderen Mitglieder des Ortsvereins waren als aktiver Helfer eingesetzt, so dass niemand lange auf die gebackenen Köstlichkeiten warten musste.

 

 

Eveline Bareis und Thomas Bareiß waren ebenso als Helfer anwesend, wie auch Jutta Akyol, Ilse Rösch, sowie Gaby und Fidu Feth.

 

Auch für kommunalpolitische Themen fand man noch Zeit und tauschte sich in gemütlicher Runde zu Aktuellem aus.

 

Fleißige Helfer hatten im Vorfeld jede Menge köstlichen Kuchen "Made in Reilingen" gebacken, so dass den Besuchern die Auswahl recht schwer fiel.

 

Nach einiger Zeit war es dann doch so weit, und der Kuchen ging langsam zur Neige. Beinahe bis auf das letzte Stückchen wurde alles vor Ort verzehrt oder auch für den heimatlichen Kaffetisch im Rieglerhaus abgeholt.

 

 So konnte Dieter Rösch auch zufrieden auf dieses wieder einmal gelungene Kuchenfest zurückblicken und freute sich über die zahlreichen Kuchenspenden, ohne die diese Veranstaltung überhaupt nicht möglich gewesen wäre.

 

 

 

Deshalb auch an dieser Stelle nochmals ein herzliches
Dankeschön an alle Spender und Helfer, welche zum
Gelingen des SPD Kuchenfests 2017 beitrugen!

 

 

 

Von den „Seelen bei Nacht“ zum etwas anderen „kategorischen Imperativ“

trio eremitage

Seit 2010 finden im Reilinger Rieglerhaus regelmäßig im Mai und im November Buchvorstellungen der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) statt.
Auch am vergangenen Mittwoch war es wieder soweit: Jutta Akyol konnte viele Frauen und einige wenige Männer begrüßen, die sich für zwei Stunden in die Welt der Bücher entführen lassen wollten. Das „Trio Eremitage“ (Anke Palmer, Ute Widdermann und Ulrike Wettach-Weidemaier) begleitet schon seit Jahren die Vorleserinnen mit wunderbaren Flötenstücken und hatte an diesem Maiabend u. a. ein Larghetto und ein Menuett von W.A. Mozart und „Skizzen vom Wochenende“ von Ivan Shekov mitgebracht. Sie stimmten die Zuhörer beschwingt auf diesen Leseabend ein.

„Unsere Seelen bei Nacht“

Jutta Dräger stellte „Unsere Seelen bei Nacht“ von Kent Haruf vor. Ein Mann und eine Frau, beide über 70 und verwitwet, verbringen die Nächte nebeneinander liegend und erzählen sich dabei ihre Leben: Das besiegt die Einsamkeit, erregt aber bei manchen Mitbürgern des Kleinstädtchens Holt Missbilligung und Neid.

Alena Müller liest "Der Circle"

„Der Circle“, geschrieben von Dave Eggers und vorgestellt von Alena Müller , zeigt uns einen Konzern, der mit seiner Sammelwut und Datengier die totale Überwachung schafft und dabei auch noch die Mitarbeiter dazu bringt, das alles für richtig und positiv anzusehen. Der „gläserne Mensch“, von unzähligen Kameras beobachtet, hat keine Privatsphäre mehr. Eveline Bareiss hatte Christoph Poschenrieders packenden Roman “Das Sandkorn“ mitgebracht, der von drei Menschen handelt, die auf der Suche sind nach einem Leben, das nicht von Vorurteilen bestimmt wird.

Gast aus Schwetzingen

Am Ende des ersten Teils des Abends stellte dann die SPD- Bundestagskandidatin Nezaket Yilderim Orhan Pamuks Roman „Schnee“ vor, der uns die türkische Gesellschaft, ihre sie prägenden Traditionen, aber auch die Brüche und Verwerfungen innerhalb der Lebenswelten und der Menschen selbst aufzeigt. Es scheint, als bemühe sich der Autor um ein eigenes Verständnis für die Geschehnisse in seinem Land.

In der nun folgenden Pause konnte über das Gehörte diskutiert, die vorgestellten Bücher käuflich erworben, bei einem Glas Wein und Brothäppchen Entspannung gefunden und die Bücher, die zum Mitnehmen ausgelegt worden waren, genauer in Augenschein genommen werden.

Lokalkolorit und Mord

Nach der Pause ging es zunächst einmal um Mord. Gaby Feth-Biedermann stellte als gebürtige Mannheimerin den Mannheim –Krimi „Kohlemord“ von Manfred H. Krämer vor. Ein toter Stadtstreicher in Mannheims feinster Hotelsuite, der Kommissar Peter Bluhm genannt Bluhmepeter aus der „Tschäänau“ als Fahnder, das typische Lokalkolorit Mannheims und seiner Häfen im Hintergrund sowie ein Showdown im geheimnisumwitterten Bunkerkraftwerk unter den Kohlehalden des Großkraftwerks (GKM)- das sind die Zutaten für einen Krämer-Krimi der Superlative! Weiter ging es in eine ganz andere Welt- die Welt der Zeugen Jehovas. Monika Kasper hatte den Roman von Gernot Gricksch „Morgens in unserem Königreich“ ausgesucht und stellte ihn vor: Arne arbeitet in einem Imbiss auf St. Pauli. Sein großer Traum ist eine eigene Cocktailbar. Durch unglückliche Umstände verliert er das gesamte Geld, das dafür geliehen bzw. als Kredit aufgenommen wurde. Doch dann lernt er Johanna kennen, eine junge Zeugin Jehovas, und ihre Liebe bringt Veränderungen, die nicht allen gefallen.

Erheiterung mit Rosa Grünstein und Birgit Schuppel

„Raumpatrouille“ von Matthias Brandt ( ja, der Schauspieler! und ja, der Sohn von Ruth und Willy Brandt!) wurde von der ehemaligen Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein vorgestellt. In diesem schmalen Büchlein erzählt der Autor 14 kleine Geschichten aus seiner Kindheit und Jugendzeit, die den Leser teils schmunzeln teils lauthals lachen lassen. Und noch ein lustiges Buch zum Abschluss: Birgit Schuppel las aus dem Buch von Horst Evers „ Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex“. Auch hier sind es Kurzgeschichten, in denen der Autor Fremdsprachen so verbessert, dass man sie versteht, ohne dass man sie spricht und Sportarten entwickelt, deren Ausübung man vor dem eigenen Körper geheim halten kann, sich online massieren lässt und einiges mehr.

Nach einem abschließenden und mitreißenden Vortrag des „Trio Eremitage“ bedankte sich Jutta Akyol bei allen Akteuren und wünschte einen guten Nachhauseweg, nicht ohne auf die nächste Buchvorstellung im November 2017 hinzuweisen. (ir)

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