Zur diesjährigen Familienfeier konnte Ortsvereinsvorsitzender Dieter Rösch im Rieglerhaus eine ganze Reihe von Gästen begrüßen, angefangen bei dem amtierenden Mitglied des Landtags Daniel Born und seiner Vorgängerin Rosa Grünstein bis hin zur SPD-Kandidatin für die Europawahl, Dominique Odar.

Zur nachmittäglichen Stunde lockte natürlich das Kuchenbuffet und alle Anwesenden ließen es sich gut schmecken.
Gespannt wartete man dann auf den Auftritt von Charly Weibel, der wieder einige „Welturaufführungen“ im Gepäck, respektive seiner Gitarrentasche hatte. In der ihm eigenen Art kommentierte er das Leben und die Men-schen, mal sehr nachdenklich, wenn er sich auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens besinnt, dann aber wieder ironisch-grotesk wie in „Ja wenn des Kunschd isch“ oder „Mach´s nochemol“. Seine Zuhörer dankten es ihm mit lang anhaltendem Beifall.

Gleichzeitig zur Kommunalwahl finden ja auch die Europawahlen statt und Dominique Odar umriss in ihrer Ansprache kurz und prägnant die Bedeutung der Europäischen Union als Friedensgarantin und hob hervor, dass sie keine einseitige Wirtschaftsunion ist, sondern ebenso als Werteunion verstanden werden muss. In vielen Bereichen, wie in der Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen, herrsche noch deutlicher Nachholbedarf. Hier wolle sich die Juristin mit aller Kraft einsetzen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder, die dieses Jahr besonders zahlreich waren. Rosa Grünstein und Daniel Born teilten sich die Aufgabe, die einzelnen Jubilare gebührend zu würdigen.

Für 10 Jahre geehrt wurde Gabi Feth-Biedermann, 25 Jahre dabei sind der stellvertretende Bürgermeister und Kreisrat Charly Weibel und der Ortsvereinsvorsitzende und Fraktionssprecher Dieter Rösch. Für 40 Jahre geehrt wurden Margret Schuppel, Herbert Sauter, Hans-Dieter Weißbrodt, der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Jörg Bertermann und Klaus Joswig, der leider nicht persönlich anwesend sein konnte. Neben Urkunden und An-stecknadeln gab es vom Ortsverein jeweils noch ein Weinpräsent.

Im Anschluss an einen weiteren Liedvortrag von Charly Weibel und einer eigenen Geschichte von Gabi Feth-Biedermann löste Dieter Rösch den traditionellen Schätzwettbewerb auf, bei dem es galt die Gesamtseitenzahl von drei Büchern möglichst genau zu bestimmen, was Jörg Bertermann am besten gelang. Er durfte sich über einen Büchergutschein freuen. Alle, die sich hier verschätzt hatten, durften ihr Glück anschließend bei der Tombola versuchen, die den Abschluss des „offiziellen Teils“ bildete. Für den gelungenen Nachmittag sprach, dass viele noch dablieben und bei guter Unterhaltung wei-ter feierten. (dr)

Dreck-weg-Tag

Während der 1. Vorsitzende Dieter Rösch beim Reilinger Dreck-weg-Tag seine Mitstreiter(innen) vom BUND unterstütze und Monika Kasper als Vorsitzende natürlich bei AMICI Reilingen-Mezzago antrat, halfen Heiner Dorn und Charly Weibel tatkräftig bei der SPD-Reinigungsgruppe mit.


v. l. n. r. Herbert Sauter | Charly Weibel | Evelin Bareiß | Heiner Dorn |  Thomas Bareiß | Jutta Akyol | Monika Garmann

 

Einweihung der Hildastraße

Am 28. März 2019 wurde die Hildastraße eingeweiht.
Diesesmal konnten alle vier SPD-Gemeinderäte teilnehmen.


v. l. n. r. Heiner Dorn | Monika Kasper | Charly Weibel | Dieter Rösch

…so betitelte die Rhein-Neckar-Zeitung in ihrer Berichterstattung
die Veranstaltung „Kurpfälzer Musik und Poesie“.flyer

Die Scones, alias Helmut Dörr und Jürgen Köhler, Inge Geier und Gustl Riemensperger vom Walldorfer Forum 84 und der Reilinger Mundartsänger Charly Weibel hatten für ihren jährlichen Benefizauftritt im voll besetzten Festsaal des PZN Wiesloch ein neues Programm zusammengestellt.

Dabei entstand die Idee, dass es eigentlich zu schade sei, dieses Programm nur einmal aufzuführen und so entschloss man sich für einen weiteren Auftritt in Reilingen.

Mundart, Musik und Poesie in multilingualem Wechsel, nämlich auf Englisch, Hochdeutsch, Kurpfälzisch und natürlich „Reilingerisch“ stehen dabei im Vordergrund.

Bunte Mischung

Ob Nachdenkliches oder Humorvolles, die Mischung macht es aus, eben wie im richtigen Leben auch.

Sprachbildende Maßnahmen für Einheimische und „Reigeplaggde“ sind an diesem Abend ebenso zu erwarten, wie kleine Szenen und Gedichte in unserer „Muddersprohch“.
Es ist für jeden etwas dabei und wenn das Reilinger Publikum ebenso begeisterungsfähig ist, wie das Wieslocher, dann steht einem gelungenen Abend nichts mehr im Weg.

Die Veranstaltung findet am 31. März 2019, um 18.00 Uhr in der Aula der Friedrich-von-Schiller-Schule in Reilingen statt.
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf im Rathaus Reilingen, bei der Reilinger Post und bei Hairstore Eva für 10,00 Euro, sowie an der Abendkasse für 12,00 Euro.
Einlass ist um 17.00 Uhr. Für das leibliche Wohl sorgt der Ortsverein der Reilinger SPD, deren Helfer kleine Speisen und Getränke anbieten.

 

Lesekreis: Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen stellt zum 18. Mal Bücher im Rieglerhaus vor / Nur ein Krimi in der Auswahl / „Trio Eremitage“ musiziert

Zwei Stunden in komplett andere Welten entführt

REILINGEN. Bereits zum 18. Mal hat die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Rieglerhaus neue Bücher vorgestellt. Als die ersten Töne der Musik des „Trio Eremitage“ erklangen, war kein freier Platz mehr vorhanden – es mussten zusätzliche Stühle geholt werden.

Jutta Akyol freute sich, ein so großes Publikum begrüßen zu können.

Vor allem Frauen, aber auch einige Männer wollten sich zwei entspannte Stunden lang in andere Welten entführen lassen. Wie immer standen auf den Tischen Snacks und Getränke, so dass auch für das leibliche Wohl gesorgt war.

Monika Kasper begann mit „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah, das die Zuhörer mitten hinein in die Wirren des Zweiten Weltkriegs katapultiert. Frankreich im Jahr 1939: Isabelle beteiligt sich an einem waghalsigen Unternehmen: Über den Pfad der Nachtigall führt sie abgeschossene Piloten der Alliierten über die Pyrenäen. Doch bald erfahren die Deutschen von der Fluchtroute und setzen alles daran, sie aufzuspüren.

Literatur- und Musikgenuss vermittelt: Alena Müller (v. l.), Eveline Bareiß, Heike Seeber-Eichhorn, Ilse Rösch, Jutta Akyol, Gabi Feth-Biedermann, Gisela Prahl, Rosa Grünstein, Ute Widdermann, Jutta Dräger, Monika Kasper, Anke Palmer und Ulrike Wettach-Weidemeier unterhalten die Besucher im Rieglerhaus. BILD: DIETER RÖSCH

 

Auch das Buch „Piccola Sicilia“ von Daniel Speck, das Heike Seeber-Eichhorn vorstellte, hatte den Zweiten Weltkrieg zum Thema. Es spielt im Tunis des Jahres 1942 im bunten italienischen Einwandererviertel
„Piccola Sicilia“. Drei Religionen leben in guter Nachbarschaft zusammen, bis der Krieg das Land erreicht.

Gisela Prahl entführte die Zuhörer noch weiter in die Vergangenheit, Berlin 1890. „So lang die Welt noch schläft“ von Petra Durst-Benning spiegelt eine Gesellschaft, in der Männer die Zukunft bestimmen und
Frauen gefälligst die Pedale einer Nähmaschine und nicht die eines Fahrrads zu treten haben.

Buchhändlerin Jutta Dräger stellte den einzigen Krimi vor: „Oxen – das erste Opfer“ von Jens Henrik Jensen. Niels Oxen, ein schwer traumatisierter Elitesoldat, zieht sich in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurück, um seinen inneren Dämonen zu entkommen, und wird zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall.

Die ehemalige Landtagabgeordnete Rosa Grünstein hatte „Der Ministerpräsident“ von Joachim Zelter mitgebracht, einen tiefgründigen Roman über Macht und Moral, geschrieben mit der unnachahmlichen
sprachlichen Prägnanz und dem Esprit eines Ausnahmeschriftstellers. Nichts endet wie es gedacht war

Lucy Fricke schrieb „Töchter“, das Gaby Feth-Biedermann präsentierte. Zwei Frauen brechen zu einer Reise in die Schweiz auf – mit einem todkranken Vater auf der Rückbank. Eine finale Fahrt soll es  werden, doch nichts endet, wie man es sich vorgestellt hat, schon gar nicht das Leben.

Auch „Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche“ hatte drei Frauen als zentrale Figuren. Alina Bronsky lässt die Ich-Erzählerin Rosalinda, eine schöne Tatarin, über drei Jahrzehnte hinweg ihr eigenes Schicksal, das ihrer Tochter Sulfia und das ihrer Enkelin Aminat schildern.Zwischen Russland und Deutschland hin und hergerissen, sind die Frauen unfreiwillig und unzertrennlich miteinander verbunden.
Allerdings wird kein einziges tatarisches Gericht vorgestellt – daran konnte auch Ilse Rösch nichts ändern, die das Buch ausgesucht hatte.

Als lustigen Schlusspunkt brachte Alena Müller „Schmitz’ Mama“ von Ralf Schmitz mit. Warum sagt Mama immer „Dingens“? Was hat sie mit Hannibal gemeinsam? Wie zum Teufel beendet man ein Telefonat mit ihr? Ralf Schmitz geht für solche und ähnlich knifflige Rätsel ungehemmt auf Lösungssuche. Spätestens, wenn er von Mamas schlimmsten Geschenken, unpassendsten Umräumaktionen und gruseligsten Kochversuchen erzählt, werden Sie sich fragen: Woher kennt Ralf  Schmitz eigentlich meine Mutter?! So manche Lacher im Publikum zeigten, dass dieser Schlusspunkt gut ankam. Und dass man teilweise noch länger zusammensaß, sich austauschte und den Abend nett ausklingen ließ, zeugte auch von der guten Stimmung in dieser Veranstaltung.

irö

 

Nach Wochen der Hitze, die eher zum Baden als zu anderen Tätigkeiten einluden, kam die Abkühlung gerade recht für das alljährliche Minigolfturnier des SPD-Ortsvereins. Entsprechend zahlreich war auch die Schar der Ferienkinder, die sich voller Vorfreude am Treffpunkt Schulhof einfanden und ungeduldig auf die Radfahrt zum Minigolfplatz am St. Leoner Baggersee warteten.

In Gruppen eingeteilt ging es dann auch schon los. Waren die ersten Bahnen vielleicht noch etwas mühsam, hatte man sich rasch auf die Bahn, Schläger und Bälle eingestellt und an der eigenen Schlagtechnik gefeilt, so dass man immer sicherer wurde. Mit großem Ehrgeiz versuchte man die einzelnen Bahnen mit möglichst wenigen Schlägen zu absolvieren. Erfolge wurden dabei euphorisch bejubelt, Misserfolge zähneknirschend zur Kenntnis genommen. Nach Absolvieren der Runde winkte ein Eis als Zwischenstärkung, ehe es dann mit dem Rad wieder in Richtung Reilingen ging.

Am Schulhof warteten schon Getränke, Butterbrezel, Gurken- und Melonenscheiben auf die Rückkehrer, die gerne angenommen wurden.
Inzwischen waren auch die Ergebnisse des Minigolf-Turniers ausgewertet und Ortsvereinsvorsitzender Dieter Rösch konnte die mit Spannung erwartete Siegerehrung mit Preisverleihung vornehmen. Bei den 11- bis 12- jährigen siegte Fabian Spohr, der auch die Tagesbestleistung mit 67 Schlägen erreichte, vor Benjamin Graf und Alexander Kling. Bei den 8 – 10-jährigen Mädchen belegte Greta Bühler den ersten Platz, gefolgt von Marlene Joswig und Celine Astor. Bei den 8- bis 10-jährigen Jungen siegte Maximilian Gaub vor Maximilian Rohr und Emil Strümpel.

Reilinger Nachrichten vom 04.09.2018]

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