Recht unspektakulär verlief die Wahl zum Reilinger Bürgermeister am 21. März 2021.

Mit dem Amtsinhaber war nur ein ernsthafter Kandidat angetreten und so verlief die Wahl im vorsehbaren Rahmen.

Erstaunlcih hoch war unter diesen Voraussetzungen die Wahlbeteiligung mit knapp 59 Prozent.
Dies zeigte wieder einmal, dass die Reilinger Bevölkerung sehr großen Anteil am kommunalpolitischen Geschehen nimmt.

Man kann natürlich darüber diskutieren, ob man einen Gegenkandidaten zu dieser Wahl hätte aufstellen sollen.
Wenn aber der Amtsinhaber antritt und man davon ausgehen kann, dass er vom Großteil der Bevölkerung auch wieder gewählt wird, dann muss man sich ernsthaft überlegen, ob man jemandem zumuten soll, sich in einen wochenlangen Wahlkampf zu stürzen, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit scheitern wird.
Wenn man dann noch die Faustformel anwendet, dass so ein Wahlkampf pro Einwohner mit ca. 1,00 Euro zu Buche schlägt, dann muss man sich zweimal überlegen, ob diese Summe von ca. 7000,00 - 8000,00 Euro tatsächlich gut und sinnvoll angelegt ist.

Die SPD Reilingen hat jedenfalls darauf verzichtet, rein aus politischem Kalkül jemanden gegen den amtierenden Bürgermeister Weisbrod ins Rennen zu schicken.

 

Hier noch einige Fotos von der Verkündigung des Wahlergebnisses:

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Bekanntgabe des Wahlergebnisses

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Die Musikfreunde in kleiner Besetzung. Im Hintergrund BM Weisbrod mit seinen Kindern

 

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Die Amtskollegen Geiß, Grempels und Hoffmann

 

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Fraktionssprecher und Orstvereinsvorsitzende Dieter Rösch, sowie Gemeinderat Heiner Dorn gratulieren dem wiedergewählten Gemeindeoberhaupt.

Fotos: Charly Weibel

 

Anlässlich der Bürgermeisterwahl 2021 wurde von Seiten der Gemeinde Reilingen ein Wahlaufruf initiiert.

Gerne haben alles vier SPD-Gemeinderäte Dieter Rösch, Heiner Dorn, Afkan Atasoy und Charly Weibel sich diesem Aufruf angeschlossen.

Ganz im Zeichen von Corona führte der SPD Ortsverein Reilingen im Dezember 2020 ein Online-Forum zum Thema "Kurz- und Tagespflege" durch.

Die Hockenheimer Tageszeitung berichtete im Artikel vom 30.12.2020 darüber:

Auftakt zum Jahresendspurt in Brühl zum Thema: „Guter Ganztag geht – beste Bildung jetzt!“

Landtagsabgeordneter Daniel Born auch zu Gast in Reilingen!

Der direkte Kontakt ist dem Schwetzinger Wahlkreisabgeordneten Daniel Born besonders wichtig. Ob in Bürgergesprächen, Sprechstunden in seinem Hockenheimer Wahlkreisbüro, dem Besuch von Veranstaltungen oder seiner Dialogtour, in deren Rahmen er Kinderbetreuungseinrichtungen, Betriebe, Jugendzentren, die Rathäuser im Wahlkreis oder zahlreiche weitere Organisationen und Einrichtungen besucht: immer geht es ihm darum, aus den Gesprächen die Anliegen mit nach Stuttgart zu nehmen.

Daniel Born und die SPD Reilingen starten mit Rückenwind in den Wahlkampf!

 

daniel bornBei der Wahl im März 2021 setzt die SPD Reilingen gemeinsam mit den benachbarten Ortsvereinen im Wahlkreis auf ihren Landtagsabgeordneten Daniel Born. Bei der Nominierungsversammlung in der Oftersheimer Kurpfalzhalle war auch eine 10-köpfige Delegation des hiesigen Ortsvereins vertreten und konnte nach dem Wahlgang 98,3% für den amtierenden Abgeordneten feiern. Ortsvereinsvorsitzender Dieter Rösch zeigte sich von dem fulminanten Vertrauensbeweis nicht überrascht: „Daniel Born macht eine hervorragende Arbeit vor Ort, ist immer präsent, für alle Bürger ansprechbar und ein überaus kompetenter Landespolitiker.“

Auch die SPD-Gemeinderäte Heiner Dorn, Afkan Atasoy und Charly Weibel unterstützen Daniel Born und freuen sich über seine Nominierung.


In einer leidenschaftlichen Rede schwor Daniel Born seine Parteifreundinnen und –freunde ein: „Nur wir können das soziale, das ökologische und das ökonomische verbinden. Nur wir stehen für ein Vorwärts, an dem alle teilhaben können.“
In insgesamt 30 Minuten hielt Born ein Plädoyer für ein neues Baden-Württemberg-Versprechen. „Wir in der Kurpfalz sind keine Problemleugner, wir sind Problemlöser. Wir haben keine Angst vor der Zukunft, wir gestalten sie. Wir wollen die 20er-Jahre gewinnen mit echtem Klimaschutz, guter Arbeit, bester Bildung, bezahlbarem Wohnen und einem stabilen Gesundheitswesen. Die jetzige Landesregierung kann hier keinen Beitrag leisten. Sie ist ein erzkonservatives Bündnis, dass im Gestern gefangen ist.“ so der SPD-Politiker. Als Beispiel für das grün/schwarze Regierungsversagen nannte er die untaugliche Novelle des Klimaschutzgesetzes und das chaotische Krisenmanagement in den letzten Monaten. „Grün und Schwarz sind zwei Kapellen, die immer das gleiche alte Lied spielen. Ich habe das fünf Jahre im Landtag erlebt: die haben sich gut verstanden als es darum ging, ein landesweites 365€-Ticket, eine kluge Digitalisierungsstrategie, ein Weiterbildungsfonds, eine Erhöhung der Mindestlöhne, die gebührenfreie Kita, eine Wärmeplanung für alle Kommunen und ein Lobbyregister für mehr Transparenz abzublocken. Aber was soll man auch erwarten, wenn zwei konservative Parteien koalieren? Es kommt eben eine erzkonservative Koalition raus.“ fasste Born die verheerende Regierungsbilanz zusammen.

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