SPD Reilingen spricht sich geben Komplettsperrung der Salierbrücke aus

Nachdem schon die Reilinger SPD-Fraktion intern die Auswirkungen der geplanten Sanierung der Rheinbrücke nach Speyer, der Salierbrücke, ausführlich diskutiert hatte, trafen sich die Sprecher der jeweiligen SPD-Fraktionen der Gemeinden Altlußheim, Neulußheim, Oberhausen-Rheinhausen, Reilingen und Speyer zu einer gemeinsamen Sitzung in Speyer.Dabei betonte der Sprecher der Reilinger SPD-Fraktion, Dieter Rösch, dass eine Vollsperrung auch nicht im Sinne der Gemeinde Reilingen sein kann.

 

 

Neben Schülerinnen und Schülern, die täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Speyer pendeln, sieht er weitere wichtige Verkehrsbezüge zur Domstadt: Auch aus Reilingen nutzen viele Bürgerinnen und Bürger das Ärzte und Krankenhausangebot in Speyer sowie die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten. Auch die Landwirtschaft ist auf eine vernünftige Verbindung angewiesen - mit der Alternative Autobahnbrücke ist ihr nicht geholfen. Insbesondere für Rettungsdienste muss es auch in der Umbauphase möglich sein, die Krankenhäuser in Speyer zu erreichen.Die bereits angedachte Einrichtung einer Fährverbindung über die "Nato-Rampe" kann aus Sicht der SPD nur ein zusätzliches Angebot sein.

Die Fraktionen haben sich deshalb darauf verständigt, für eine nur teilweise Sperrung der Rheinbrücke in der Umbauphase einzutreten, bei der zumindest die Rettungsdienste, der Schülerverkehr und landwirtschaftliche Fahrzeuge die Möglichkeit haben müssen, beispielsweise mithilfe einer "intelligenten" Ampelschaltung die Brücke passieren zu können.

Diskussionsabend zum Artenschutz bei der Reilinger SPD

Zur Veranstaltung “Zwischen Bienensterben und Wolfsgeheul“ begrüßte der SPD- Landtags-abgeordnete Daniel Born seine Kollegin Gabi Rolland, die stellvertretende SPD- Landesvor-sitzende und Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Umwelt- und Naturschutz sowie den Vorsitzenden des BUND Hockenheimer Rheinebene, Dieter Rösch, zum offenen Diskussions-abend in bis auf den letzten Platz vollbesetzten Franz-Riegler-Haus.

„Artenschutz geht nur, wenn man die richtige Balance findet“ formulierte Rolland in ihrem Eingangsstatement. Es folgte eine kenntnisreiche Präsentation der Umwelt- und Naturschutz-expertin mit den Bereichen Artenschutz und Naturschutzstrategie als Schwerpunkte. Für sie eine gute Nachricht: „Der Wolf kehrt zurück, zuletzt sah man den Wolf in Baden-Württemberg 1847“. Dies bringe jedoch Fragen mit sich, die angegangen werden müssten. „Wie schafft man es, dass der Wolf seinen Platz in der Kulturlandschaft findet?“. Die Antwor-ten lieferte sie dankenswerterweise gleich mit. „Der Dialog mit der Bevölkerung, Sicherheit durch Aufklärung der Bevölkerung herstellen, tatsächliche Beteiligungsprozesse gestalten, Personal aufstocken und mehr Geld in die Projekte fließen lassen, dann kann der Wolf er-neut eine Heimat in den Wäldern Baden-Württembergs finden“.

„Wie so oft in der Politik: es gibt große und kleine Tiere, das heißt aber nicht, dass die einen wichtig sind und die anderen unwichtig“, leitete der Wahlkreisabgeordnete Daniel Born zum zweiten Thema des Abends über und gab damit Dieter Rösch die Gelegenheit, die lokale Situ-ation aus Sicht des BUND darzustellen.

Aus Sicht des lokalen Naturschutzes gebe es einerseits erfreuliche Ereignisse, wie die Wie-deransiedelung des Weißstorches in Reilingen in den Kisselwiesen, einem letzten Rest von Wiesenlandschaft, diese Freude sei aber sehr getrübt durch die negativen Folgen der Inten-sivlandwirtschaft in der übrigen Feldflur, gab Rösch zu bedenken. Er frage sich, wo in einer ausgeräumten „Kultur“landschaft zwischen Rasenanbau, Folientunneln, intensivem Gemüse- und Maisanbau überhaupt noch Platz für einheimische Wildpflanzen, Insekten, Vögel und Säugetiere ist. Da brauche man sich nicht wundern, dass Naturfreunde, aber beispielsweise auch Jäger auch in Reilingen immer weniger Vögel oder andere Wildtiere beobachten kön-nen.
„Die Krefeld-Studie 2018 kommt zu dem Schluss, dass die Insektenpopulation seit 1990 um ca. 75% zurückgegangen ist, führte die Naturschutzexpertin Gabi Rolland weiter aus und machte deutlich: „Diese alarmierenden Zahlen kann man nicht einfach hinnehmen. Art und Umfang der Pestizidwirkstoffe, die in der baden-württembergischen Landwirtschaft zum Einsatz kommen, müssen unbedingt thematisiert werden.“ Besonders fatal seien Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide und das Totalherbizid Glyphosat. Dieter Rösch ergänzte:

„Neonicotinoide wirken als Nervengift. Nehmen Insekten diese Gifte auf, etwa über Nektar und Pollen, ist unter anderem ihr Orientierungsvermögen gestört. Honigbienen finden nicht mehr in den Bienenstock zurück. Insbesondere in Naturschutz-, Wasserschutz- und in sogenannten „Natura 2000-Gebieten“ muss der Pestizideinsatz komplett verboten werden. Die besonders giftigen Neonicotinoide und das Totalherbizid Glyphosat müssen sofort und end-gültig aus unseren Äckern, Privatgärten und städtischen Grünanlagen verbannt werden.“ Einig waren sich beide, dass es nicht darum gehe, die Landwirte zu alleinigen Schuldigen der Situation zu machen, vielmehr sei die Politik aufgefordert, zusammen mit den Landwirten sinnvolle, nachhaltige aber auch ökonomisch vertretbare Schritte hin zu einer echten Agrar-wende zu erarbeiten. Die gesamte landwirtschaftliche Förderpolitik muss so ausgerichtet werden, dass sie den bäuerlichen Familienbetrieben und der Natur in unserem Land gleichermaßen nutzt.

Mit dem Reilinger Gemeindewald sprach Rösch ein aus Sicht des Naturschutzes weiteres heißes Eisen“ an. „Der Zustand unseres Waldes ist ein ökologisches Desaster. Die Bäume sterben und man sieht seitens der Forstwirtschaft keine halbwegs sinnvolle Möglichkeit, das zu verhindern oder gar zu beheben. Verantwortlich hierfür sind in erster Linie der Klima-wandel und die Maikäferplage der letzten Jahre. Im Reilinger Wald existiert die höchste En-gerlingdichte in ganz Baden-Württemberg, was alle Maßnahmen zunichtemacht, da diese so-fort alle frischen Wurzeln fressen“, schilderte Rösch die dramatische Situation und forderte die Landespolitik auf, sich endlich intensiv mit diesem Problem zu beschäftigen.
In einer angeregten Diskussion wurden schließlich Ideen und Anregungen von den Teilneh-mern gesammelt und Forderungen formuliert, wie eine Verbesserung der angesprochenen Punkte erreicht und ein moderner Artenschutz aussehen könnte. Das nahmen die beiden Parlamentarier ebenso mit nach Hause wie BUND-Chef Dieter Rösch.

Daniel Born und die gastgebende SPD Reilingen zeigten sich nach dem spannenden Diskus-sionsabend überzeugt, dass ein moderner, nachhaltiger und qualitativ hochwerter Arten-schutz gelingen kann. „Man merkt, dass hier so viele gute Überzeugungen und Ideen an Bord sind, dass die Politik im Austausch echte Meilensteine erreichen kann.“ so der Landtagsabgeordnete aus Schwetzingen.

Kompetente Ansprechpartner in Sachen Kommunalpolitik

SPD Ortsverein Reilingen zeigt Präsenz!osterhase

Vor Ort zu sein und als direkter Ansprechpartner für die Belange der Bürger bereit zu stehen ist ein wichtiges Anliegen für die Reilinger SPD.

Dieter Rösch, 1. Vorsitzender des Ortsvereins, stellte sich am 31. März u. a. zusammen mit Gemeinderätin Monika Kasper und Gemeinderat Heiner Dorn als kompetente Ansprechpartner den Anliegen der Besucher des REWE-Marktes auf dem dortigen Parkplatz zur Verfügung.

Im Verlauf des Vormittags wurden dabei auch mehrere Dutzend roter Ostereier an interessierte Besucher und auch Ostersüßigkeiten an die Kinder verteilt.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Familienfeier der Reilinger SPD, die erstmals an einem Sonntagnachmittag im Riegler-Haus stattfand, stand die Ehrung für Gemeinderat Heinrich Dorn, der der SPD mittlerweile seit 25 Jahre angehört. In seiner Laudatio hob Ortsvereinsvorsitzender Dieter Rösch die vielfachen Verdienste von Heinrich Dorn hervor. Er habe sich gleich nach seinem Eintritt im Vorstand für den Ortsverein engagiert und das wichtige Amt des Kassenwartes übernommen, das er dann für 6 Jahre innegehabt hatte.

Bis heute gehört er als Beisitzer dem Vorstand ununterbrochen an. Bei den Kommunalwahlen 1999 ist er mit dem zweitbesten SPD-Ergebnis in den Gemeinderat eingezogen, was er in den folgenden Wahlen immer wiederholt hat. Seit Beginn seiner Gemeinderatstätigkeit vertritt er die Fraktion im Technischen Ausschuss und hat sich in dieser Zeit zum „Bauexperten“ der SPD entwickelt. Sein Wissen brachte und bringt er auch in verschiedene Umlegungsausschüsse ein, zuletzt für das Baugebiet Herten II. „Heinrich Dorn ist“, schloss Rösch, „ein unverzichtbarer Teil der Reilinger SPD und der Gemeinderatsfraktion.“

charly weibel
Bei Kaffee und Kuchen sowie selbstgemachtem „Fingerfood“ der SPD-Frauen entwickelte sich eine muntere Unterhaltung. Natürlich durfte bei der SPD-Familienfeier auch Charly Weibel mit seinen Liedbeiträgen nicht fehlen. Gleich drei neue Mundartsongs über und um Reilingen hatte er wieder im Gepäck.


Die Vorgänge bei der Regierungsbildung nahmen die „Gaukler von Wersau“, Gaby und Friedrich Feth begleitet von Charly Weibel an der Gitarre, kritisch unter die Lupe. Den diesjährigen Schätzwettbewerb entschied Monika Kasper für sich.

Nach der Ausgabe der Tombolagewinne waren sich die Besucher einig, dass die Verlegung der Familienfeier auf den Sonntag ein voller Erfolg war.

Achtung neuer Termin!

Wegen Erkrankung musste der geplante Termin verschoben werden.

Der Auftritt der Begabten Hausfrauen findet am 27.Mai 2018 um 18.00 Uhr statt.

Interessieren Sie sich für heimische Kultur und Geschichte?

Oder besser gesagt, möchten Sie mehr oder weniger interessante Geschichten von zwei Hockenheimer Hausfrauen erzählt bekommen?

Dann sind Sie richtig bei den Begabten Hausfrauen.

Frau Nottbohm und Frau Weyers, die in ihrer Jugend auch gerne mal Reilingen unsicher gemacht hat, erwarten Sie am Sonntag, den 22.4. in der Schillerschule. Aber natürlich wird nicht nur gebabbelt. Musikalisch werden die beiden unterstützt von Oliver Brinkmann am Bass, Klaus Nottbohm an der Gitarre und Carsten Wagner am Schlagzeug. Mal zahm, mal pathetisch und mal rockig bringen die BHs mit Verstärkung unterschiedlichste Musikstile auf die Bühne. Einige der Liedertexte sind hausgemacht, manche sogar auf „einheimisch“!

BHs mit Verstärkung: „LokalmataDiven“ am Sonntag, den 27.5.2018, um 18 Uhr in der Aula der Reilinger Schillerschule.
Einlass:17:00 Uhr
Karten: Vorverkauf Bürgerbüro Reilingen, Reilinger Post, Buchhandlung Ganster Hockenheim und Buchhandlung Jutta Dräger, Neulußheim.