Brennholz wird über die jeweils zuständigen Revierförster vor Ort abgegeben. In einigen Revieren ist bereits eine Online-Bestellung über die Seite von ForstBW möglich. Der Festmeter „Brennholz lang“ kostet im Staatswald derzeit 57 Euro.

Brennholz - Online-Bestellung

Das so genannte „Brennholz lang“ oder „Polterholz“ besteht in der Regel aus schwächeren Baumstämmen in Längen zwischen 3 und 10 Metern, das bereits an den Waldweg vorgezogen wurde. Dort kann es weiter aufgearbeitet werden. Neben diesem Hauptsortiment gibt es noch den „Reisschlag“ oder „Schlagraum“. Hierbei handelt es sich um Gipfel- und Restholz, das beim Stammholzeinschlag in der Fläche verbleibt. Dieses Holz kann in der Fläche selbständig aufgearbeitet werden. Die Waldflächen dürfen dabei aber nur auf den markierten Rückegassen mit Maschinen befahren werden. Im Rheintal ist dieses Sortiment nur noch in Ausnahmefällen verfügbar, so dass hier überwiegend Polterholz angeboten wird.

Hinweis: Für das Brennholzmachen ist der sichere Umgang mit der Motorsäge und weitere Kenntnisse über die Unfallverhütungsvorschriften unerlässlich. Der entsprechende Nachweis über einen „Motorsägenschein“ ist im Rhein-Neckar-Kreis Voraussetzung für die Vergabe von Brennholz. Daneben sind weitere Bestimmungen zu beachten, wie beispielsweise die Verwendung von biologisch abbaubarem Kettenschmieröl oder die Betankung der Motorsäge mit Sonderkraftstoff, der im Fachhandel erhältlich ist. Der Betrieb der Motorsäge mit herkömmlichen Mischungen aus Benzin und Zweitaktmotorenöl ist in den zertifizierten Wäldern nicht mehr zulässig.

Weitere Informationen

Flyer "Brennholz aufarbeiten und lagern" (1,4 MB)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok