In der Verwaltung des Rhein-Neckar-Kreises wird ab sofort nur noch Recyclingpapier verwendet. "Ein sehr einfacher Schritt, um CO2 einzusparen und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", erläutert Landrat Stefan Dallinger. Er freue sich, dass auf Anregung der Geschäftsstelle Klimaschutz im Eigenbetrieb Bau und Vermögen der Rhein-Neckar-Kreis wieder einen Schritt weiter in Richtung Erfüllung seiner Klimaschutzleitlinien vorangeschritten ist.

Rund 11,5 Millionen DIN A4-Blätter werden jährlich in der Verwaltung bedruckt, das entspricht knapp 60 Tonnen Papier. Für die Produktion dieser Menge wurden rund 170 Tonnen Holz, drei Millionen Liter Wasser und 615.000 Kilowattstunden Energie aufgewendet. Durch die Umstellung auf Recyclingpapier reduziert sich der Verbrauch des Holzes auf null, dafür werden 60 Tonnen Altpapier wiederverwertet. Beim Wasserverbrauch werden 1.800.000 Liter Wasser eingespart und der Energieverbrauch wird um 60 Prozent auf rund 240.000 Kilowattstunden gesenkt. Diese Energieeinsparung entspricht in etwa dem durchschnittlichen Jahreswärmeverbrauch von 16 Einfamilienhäusern.

Im Ergebnis werden pro Jahr 10 Tonnen CO2 eingespart.

Fast komplett papierlos wird übrigens die Kreistagsarbeit bewältigt. Der Einsatz eines Ratsinformationssystems macht den Druck von Sitzungsvorlagen überflüssig.

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