Ausbildungsort mit Zukunft

Die Zukunft unserer Arbeitsbedingungen verändert sich nachhaltig durch Industrie 4.0. Das Baden-Württembergische Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat mit der Förderung von Lernfabriken 4.0 einen wichtigen Schritt getan um Fach- und Nachwuchskräfte auf die Anforderungen von Industrie 4.0 vorzubereiten. 15 Lernfabriken an beruflichen Schulen werden mit insgesamt 6,5 Millionen Euro gefördert. Damit gewinnt Baden-Württemberg ein weiteres Alleinstellungsmerkmal im internationalen Wettbewerb.

Auch der Rhein-Neckar-Kreis als Träger beruflicher Schulen war aufgerufen, in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft, Projektvorschläge zur Umsetzung der Lernfabriken einzureichen. Jetzt stehen die Berufsschulen im Land fest, an denen eine Lernfabrik gefördert wird. Wiesloch gehört auch dazu!

„Industrie 4.0 verändert bereits heute unsere Arbeitsbedingungen nachhaltig. Auf diese Entwicklungen müssen wir die Schüler von heute, die die Fachkräfte von morgen sind, vorbereiten,“ so Castellucci. Er ist sich mit Schröder-Ritzrau einig ist: „Aufgrund der komplexen Abläufe bei Industrie-4.0-Prozessen kann eine möglichst praxisnahe Lernumgebung die besten Lernerfolge erzielen und das Konzept Lernfabrik ist ein ideales Instrument dafür.“ In den Lernfabriken werden die Schülerinnen und Schüler an die Bedienung von Anlagen auf der Basis realer Industriestandards herangeführt. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle Produktionssteuerungssysteme verknüpft.

Ursprünglich war die Förderung von acht Projekten mit 4 Millionen € Fördermittel vorgesehen. Wegen der großen Zahl von Projekten mit sehr hoher Qualität hat der Finanzminister Nils Schmid die Förderung auf 6,5Mio € aufgestockt.