Ausbildungsort mit Zukunft

Die Zukunft unserer Arbeitsbedingungen verändert sich nachhaltig durch Industrie 4.0. Das Baden-Württembergische Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat mit der Förderung von Lernfabriken 4.0 einen wichtigen Schritt getan um Fach- und Nachwuchskräfte auf die Anforderungen von Industrie 4.0 vorzubereiten. 15 Lernfabriken an beruflichen Schulen werden mit insgesamt 6,5 Millionen Euro gefördert. Damit gewinnt Baden-Württemberg ein weiteres Alleinstellungsmerkmal im internationalen Wettbewerb.

Auch der Rhein-Neckar-Kreis als Träger beruflicher Schulen war aufgerufen, in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft, Projektvorschläge zur Umsetzung der Lernfabriken einzureichen. Jetzt stehen die Berufsschulen im Land fest, an denen eine Lernfabrik gefördert wird. Wiesloch gehört auch dazu!

„Industrie 4.0 verändert bereits heute unsere Arbeitsbedingungen nachhaltig. Auf diese Entwicklungen müssen wir die Schüler von heute, die die Fachkräfte von morgen sind, vorbereiten,“ so Castellucci. Er ist sich mit Schröder-Ritzrau einig ist: „Aufgrund der komplexen Abläufe bei Industrie-4.0-Prozessen kann eine möglichst praxisnahe Lernumgebung die besten Lernerfolge erzielen und das Konzept Lernfabrik ist ein ideales Instrument dafür.“ In den Lernfabriken werden die Schülerinnen und Schüler an die Bedienung von Anlagen auf der Basis realer Industriestandards herangeführt. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle Produktionssteuerungssysteme verknüpft.

Ursprünglich war die Förderung von acht Projekten mit 4 Millionen € Fördermittel vorgesehen. Wegen der großen Zahl von Projekten mit sehr hoher Qualität hat der Finanzminister Nils Schmid die Förderung auf 6,5Mio € aufgestockt.

Ungetrübter Badespaß im Rhein-Neckar-Kreis: Alle Badeseeen haben eine ausgezeichnete Wasserqualität. "Bei allen neun Seen wurden bei der ersten Messung 2017 sehr gute Messwerte festgestellt", erklärt Albert Karras vom Gesundheitsamt. Die strengen Anforderungen der Badegewässerverordnung Baden-Württemberg und die Vorgaben der Europäischen Union (EU) seien damit erfüllt. Um während der Sommermonate die hygienisch einwandfreie Wasserqualität zu gewährleisten, nimmt Karras bis in den September hinein alle zwei Wochen zusammen mit Sarah-Vanessa Samuelsen, die im Landratsamt eine Ausbildung zur Hygienekontrolleurin absolviert, Wasserproben der Badeseen.

Interessierte können alle Werte und einzelne Messergebnisse auf der Website der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz abrufen. Dort finden sich auch Informationen über das Beurteilungsverfahren der Badeseen und eine Liste aller überwachten Badestellen in Baden-Württemberg:

Badegewässerkarte Baden-Württemberg

Freunde historischer Landkarten und alle an der Geschichte der Kurpfalz Interessierte können sich freuen: Vom 20. Juni bis zum 1. September präsentiert das Kreisarchiv des Rhein-Neckar-Kreises in Ladenburg 70 historische Landkarten zur Rhein-Neckar-Region von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.

Die in unterschiedlicher Technik und Stil ausgeführten Karten stammen aus einer umfangreichen Privatsammlung und umfassen die ehemaligen Territorien der Kurpfalz, des Erzstifts Mainz, der Hochstifte Speyer und Worms, die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt sowie weiterer Territorien, die heute die Metropolregion Rhein-Neckar bilden.

Geöffnet ist die Ausstellung im Kreisarchiv in der Trajanstr. 66 in Ladenburg montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr sowie am Sonntag, 2. Juli, 6. und 27. August von 14 bis 17 Uhr.

Öffentliche Führungen gibt es am Mittwoch, 28. Juni, 5. und 19. Juli sowie 9. und 30. August von 17 bis 18 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung

Zentrale Ausbildung für Atemschutzgeräteträger

„Die Anforderungen an unsere Feuerwehren steigen“, stellt der Fraktionsvorsitzende der SPD Kreistagsfraktion Rhein-Neckar, Ralf Göck, nicht zuletzt in seinem Hauptamt als Bürgermeister in Brühl fest. Das Thema wird unter den Kommandanten und ihren Vertretern insbesondere im Hinblick auf eine gute Aus- und Fortbildung der jungen Feuerwehrleute seit Monaten diskutiert. Gerade die Einstiegslehrgänge sollten „gut gemacht“ werden, damit dort auch motiviert wird. Das Angebot der Landesfeuerwehrschule müsse wohl vor Ort ergänzt werden, ohne das Land aus seiner Verantwortung zu entlassen. „Die Aus- und Fortbildung unserer Wehren sollte nach Ansicht der SPD Kreistagsfraktion vom Kreis unterstützt werden“, meint Göck nach Rücksprache mit einigen Feuerwehrleuten.

Dennoch soll „ergebnisoffen“ von den Zuständigen beim Rhein-Neckar-Kreis im Zusammenwirken mit den Wehren vor Ort ein Konzept erarbeitet werden, regt die Fraktion an – und bietet die Mitwirkung „unserer Feuerwehr-Praktiker“ in einem Lenkungskreis an.

Konkret erscheine es beispielsweise sinnvoll, eine Übungsstrecke „Atemschutz“ kreisweit anzubieten: „Dabei halten wir es für wichtig, dass die zentrale Einrichtung aus den meisten Gemeinden gut erreichbar ist“, so Kreisrat Jürgen Merx, stellvertretender Kommandant in Heddesheim: "In diesem Zusammenhang wären auch die Möglichkeiten der Berufsfeuerwehren Heidelberg und Mannheim in Erfahrung zu bringen".

Ob weitere Aufgaben wie eine Atemschutzgerätewerkstatt kreisweit organisiert werden sollen, dazu sollte die Verwaltung im Einvernehmen mit den örtlichen Feuer¬wehren ein Anforderungs-Konzept erstellen, das auch zur Nutzungsintensität etwas aussagt: „Denn wir hatten einmal eine gemeinsame Werkstatt in Neulußheim, die nur wenig in Anspruch genommen und dann wieder geschlossen wurde“, erinnert sich Rolf Sauer, der seit vielen Jahren bei der Feuerwehr Ilvesheim aktiv ist.

Ihre Anregungen zum weiteren Vorgehen sollten nach Meinung der SPD Kreistagsfraktion in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft am 20. Juni besprochen werden.