Sommer-Radtour am 20. August mit Umwelt- und Verkehrsthemen

Herzliche Einladung der SPD Kreistagsfraktion und des Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci

„Unser wunderschöner Rhein-Neckar-Kreis läßt sich mit dem Fahrrad sehr gut erfahren und erleben“, lädt Dr. Ralf Göck, Fraktionssprecher der SPD-Kreistagsfraktion aus Brühl, zu einer Sommer-Radtour auf Sonntag, 20. August ein. Start ist um 10:30 Uhr am Parkhaus S-Bahnhof Wiesloch-Walldorf, aber man kann sich auch unterwegs „einklinken“ oder am Ende in Neckargemünd dazukommen. „Wir zeigen damit auch die Bedeutung des Fahrrads als umweltfreundliches Verkehrsmittel auf“, sagt die Wieslocher Kreisrätin Dr. Gitta Martens-Aly, die die Tour leitet. Als langjährige Umweltbeauftragte im Gemeindeverwaltungsverband Rauenberg ist sie dafür prädestiniert. Die Tour verläuft über Rauenberg, Dielheim, Meckesheim, Spechbach, Wiesenbach bis nach Neckargemünd. „Wir laden die Bevölkerung herzlich dazu ein, mitzufahren“, wirbt Lars Castellucci, der Bundestagsabgeordneten von Rhein-Neckar, der selber lange Gemeinde- und Kreisrat war, und sich vorgenommen hat, die ganze Tour über dabei zu sein: „Besucher können aber auch nur zu bestimmten Stops kommen, um sich zu informieren.“

Es sind auch die Gemeinderatsfraktionen der jeweiligen Gemeinden vor Ort und es wird genügend Gelegenheit geben für Gespräche. „Machen Sie sich selber ein Bild und kommen Sie mit uns ins Gespräch“, lädt Gitta Martens-Aly ein.

Auch der Reilinger Kreisrat Charly Weibel wird an dieser Tour durch den Kreis teilnehmen.

Zum Ablauf im Detail: Start ist um 10:30 am S-Bahnhof Wiesloch Walldorf und nach einem kurzen Stopp im Hochholz-Kapellenbruchtrifft die Gruppe um 11:45 am Trockenturm in Rauenbergauf die örtliche Fraktio, um über Bach-Renaturierung und Flächenkonversion zu sprechen.

Gegen 12:30 treffen die Radler die Dielheimer Fraktion und weitere Interessierte an der Autobahnunterführung Dielheim. Dort wird über die Erweiterung Kreisstraße und Radweg unter der Autobahn sowie über die Auswirkungen der “Baustelle Autobahn“ für den Verkehr gesprochen.

Gegen 13:45 ist in Meckesheim ein ganz kurzer Zwischenstopp mit Informationen über die Planungen zur Über-/Unterführung der Bahngleise.

Danach geht es weiter nach Spechbach, wo ab 14:30am Marktplatz bei kühlen Getränken mit Bürgermeister Guntram Zimmermann über "digitale Marktplätze/digitale Lebensmittelnahversorgung"und das Projekt "Land - digital" geredet werden kann.

Gegen 15:45kommt die Gruppe in der ALTEN SCHEUNE in der Neckargemünder Altstadt zum Ausklang der Tour an. Themen aus Neckargemünd werden vor Ort besprochen und auch die anderen Stationen der Radtour werden Revue passieren lassen.

Pressemitteilung der SPD Fraktion des Rhein-Neckar-Kreises

Die aktuellen Diskussionen um Feinstaub und Stickoxidbelastung machen es überdeutlich: Der Straßenverkehr bringt trotz vielerlei Maßnahmen eher mehr anstatt weniger Umwelt- und Klimabelastung mit sich. "Umsteuern" sei gerade jetzt angesagt, setzten viele Kreisräte, gerade auch in der SPD Fraktion, auf den Nahverkehrsplan Rhein-Neckar, der nur alle paar Jahre neu aufgestellt wird, und in der Folge dann umgesetzt werden soll.

"Vom vorliegenden Entwurf sind wir aber noch nicht überzeugt", so Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Göck (Brühl), der in der jetzt zu Ende gehenden zweiten Beteiligungsrunde zusammen mit der Umwelt-Expertin seiner Fraktion, Dr. Brigitta Martens-Aly (Wiesloch), eine weitere Stellungnahme einreichte, mit der das "umsteuern" noch deutlicher herausgearbeitet werden soll. "Mehr Werbung für unseren vorhandenen, recht gut ausgebauten ÖPNV" wird darin ebenso als Ziel angeregt wie die bessere Verknüpfung des Radverkehrs und alternativer Beförderungsmodelle wie Bürgerbusse und Ruftaxis damit, "denn es ist auch nicht gut, wenn große, leere Busse durch die Landschaft fahren". Auch das Car Sharing komme zwar in dem Nahverkehrsplan vor, aber eher als mögliches denn als notwendiges Mittel, obwohl es auch für den ländlichen Raum gute Chancen bietet, "individuelle Autokilometer" einzusparen. Auch Manfred Zuber (Walldorf), Sprecher des Arbeitskreises Umwelt und Technik der Fraktion, meint: "Wer den aktuellen Entwurf zum Nahverkehrsplan mit der Erwartung liest, der Plan würde zu einem Mobilitätsplan weiter entwickelt, wird enttäuscht.“

Insgesamt geht es der SPD Kreistagsfraktion um mehr Entschlossenheit für einen besseren Nahverkehr, "denn jeder eingesparte Kilometer Autoverkehr entlastet die Umwelt und das Klima". Konkret bedeutet das, dass der Anteil des ÖPNV an den zurückgelegten Wegen im Rhein-Neckar-Kreis erhöht werden muss. Hier werde in dem Gültigkeitszeitraum des Nahverkehrsplanes auch die Digitalisierung eine große Rolle spielen, um Fahrleistungen zu bündeln. Und deswegen bleibe man auch dabei, dass das Sozialticket, also die verbilligte Nutzung des ÖPNV für Geringverdiener, einen entlastenden Effekt habe. Auch hier sollte ein Bekenntnis im Nahverkehrsplan stehen, dass dies förderungswürdig sei, um mehr Menschen weg vom Individualverkehr zu bringen, egal ob am Ende die Gemeinden, der Kreis oder das Land hier in die Umsetzung gehen.

Das dürfte bei Fahrradfans in der Region für große Freude sorgen: Eine neue Broschüre mit dem Titel "Deine Radtouren. Unsere Heimat" gibt Tipps für Radrundtouren im Rhein-Neckar-Kreis und zeigt einen Gesamtüberblick über die Themen- und Fernradwege, die durch unsere Heimat führen.


Die Radbroschüre ist kostenlos in den Rathäusern aller 54 kreisangehörigen Städte und Gemeinden, im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg, beim ADFC Heidelberg und bei den Fahrradhändlern sowie in den Tourist-Informationen im Landkreis erhältlich.


Zudem kann sie hier kostenlos bestellt werden und steht auch zum Download bereit: Radbroschüre "Deine Radtouren. Unsere Heimat"

"Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie kann nur zusammen gelingen", so begrüßte Landrat Stefan Dallinger die rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten Integrationskonferenz des Kreises.

Den Aktiven und Interessierten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Ehrenamt bot die Konferenz die Möglichkeit, gemeinsam das Spannungsfeld zwischen einer Normalität der Vielfalt und der weiteren Neuzuwanderung zu diskutieren und Informationen und Erfahrungen auszutauschen sowie Lösungsansätze für die Zukunft zu erarbeiten.

Als Keynotes konnten die Landtagspräsidentin Muhterem Aras und Justizminister Guido Wolf gewonnen werden.

Weitere Infos und eine Fotostrecke zur Integrationskonferenz finden Sie hier:  Integrationskonferenz 2017

Ausbildungsort mit Zukunft

Die Zukunft unserer Arbeitsbedingungen verändert sich nachhaltig durch Industrie 4.0. Das Baden-Württembergische Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat mit der Förderung von Lernfabriken 4.0 einen wichtigen Schritt getan um Fach- und Nachwuchskräfte auf die Anforderungen von Industrie 4.0 vorzubereiten. 15 Lernfabriken an beruflichen Schulen werden mit insgesamt 6,5 Millionen Euro gefördert. Damit gewinnt Baden-Württemberg ein weiteres Alleinstellungsmerkmal im internationalen Wettbewerb.

Auch der Rhein-Neckar-Kreis als Träger beruflicher Schulen war aufgerufen, in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft, Projektvorschläge zur Umsetzung der Lernfabriken einzureichen. Jetzt stehen die Berufsschulen im Land fest, an denen eine Lernfabrik gefördert wird. Wiesloch gehört auch dazu!

„Industrie 4.0 verändert bereits heute unsere Arbeitsbedingungen nachhaltig. Auf diese Entwicklungen müssen wir die Schüler von heute, die die Fachkräfte von morgen sind, vorbereiten,“ so Castellucci. Er ist sich mit Schröder-Ritzrau einig ist: „Aufgrund der komplexen Abläufe bei Industrie-4.0-Prozessen kann eine möglichst praxisnahe Lernumgebung die besten Lernerfolge erzielen und das Konzept Lernfabrik ist ein ideales Instrument dafür.“ In den Lernfabriken werden die Schülerinnen und Schüler an die Bedienung von Anlagen auf der Basis realer Industriestandards herangeführt. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle Produktionssteuerungssysteme verknüpft.

Ursprünglich war die Förderung von acht Projekten mit 4 Millionen € Fördermittel vorgesehen. Wegen der großen Zahl von Projekten mit sehr hoher Qualität hat der Finanzminister Nils Schmid die Förderung auf 6,5Mio € aufgestockt.